Freytag, Otto - Galerie Capriola

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Freytag, Otto

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Expressiver Realismus

1888 in Duisburg geboren. Nach humanistischem Gymnasium Lehre in einem Architekturbüro. 1906 – 1908 Kunstgewerbeschule Düsseldorf. 1908 – 1909 in München, einige Monate bei Paul Sérusier, mit dem er 1909 nach Paris geht. 1910 – 1912 in Berlin, Studium bei Lovis Corinth, Freundschaft mit A. Kerschbaumer. 1912 – 1913 Reisen nach Italien und Holland. 1914 – 1918 Kriegsteilnahme. 1918 Rückkehr nach Berlin, Heirat. 1923 Mitarbeit bei der Juryfreien Kunstschau, Vorstandmitglied bis zur Auflösung. Regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen der Akademie der Künste, der Juryfreien Kunstschau und der Berliner Sezession. 1934 Villa Romana-Preis, einjähriger Aufenthalt in Florenz. 1937 Berufung an die Staatl. Hochschule für Kunsterziehung durch Alexander Kanoldt. 1937 Schließung des Kronprinzen-Palais, Beschlagnahme seiner dort befindlichen Bilder. 1942 – 1943 Zerstörung der Ateliers in der Hochschule und in seiner Privatwohnung, Verlust vieler Arbeiten. 1946 Neubeginn in Berlin-Schlachtensee. In den 50er Jahren Reisen nach Florenz und in die Provence. 1963 – 1978 jährliche Aufenthalte auf Amrum. 1980 in Berlin gestorben.
Von 1948 bis über seinen Tod hinaus mehrere Ausstellungen in Berlin, Bremen, Hannover, Dortmund und Unna.
Der Berliner Maler Otto Freytag ist heute trotz der künstlerischen Qualität seines Werkes nur wenigen bekannt. Dies mag daran liegen, dass er nach dem Zweiten Weltkrieg – wie viele Künstler der »Verschollenen Generation« – nicht mehr an seine vielversprechenden Erfolge zuvor anknüpfen konnte. Umso erfreulicher ist es, dass in den letzten Jahren Kunsthistoriker und Sammler dieses lebendige und eigenständige Werk von Otto Freytag wieder entdeckt haben.
 
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