Maetzel, Emil - Galerie Capriola

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Maetzel, Emil

Künstler > M-Z

geb. 1877 in Cuxhaven
gestorben 1955 in Hamburg

Als eine der letzten künstlerischen Sezessionsgruppen wurde im Jahr 1919 die Hamburgische Sezession gegründet. Zu ihren Gründungsmitgliedern zählten das Künstlerehepaar Dorothea Maetzel-Johannsen und Emil Maetzel. Weitere bedeutende Mitglieder waren: Friedrich Ahlers-Hestermann, Eduard Bargheer, Willem Grimm, Erich Hartmann, Ivo Hauptmann, Fritz Kronenberg, Rolf Nesch, Karl Opfermann, Anita Reé, Karl Schneider und Gretchen Wohlwill. Das Kulturleben der Hansestadt wurde in den zwanziger Jahren und bis zur Selbstauflösung der Vereinigung im Frühjahr 1933 nachhaltig durch die Hamburgische Sezession geprägt.

Emil Maetzel war von Beruf Architekt und Oberbaurat, gleichzeitig war er ein leidenschaftlicher Maler. Stillleben mit Holzfiguren, Gefäßen und Früchten waren neben Menschen ein wichtiges Thema seiner Bilder. 1919 gründete er mit seiner Frau Dorothea Maetzel-Johannsen und anderen Hamburger Künstlern die Hamburgische Sezession und im selben Jahr auch die berühmten Hamburger Künstlerfeste. Zwischen den beiden Weltkriegen entstanden Linolschnitte, Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen, aber nur wenige Ölbilder. Die Hamburger Sezession löste sich selbst auf, um einer Zwangsschließung durch die Nationalsozialisten zuvorzukommen. Noch 1937 gab es aus Anlass seines 60. Geburtstags eine Ausstellung im "Kunstkabinett Gurlitt" in Hamburg, obwohl Emil Maetzel seit Anfang 1933 Mal- und Ausstellungsverbot hatte. Von 1945 bis zu seinem Tod 1955 malte er mehr als 100 Ölbilder und über 200 Aquarelle.

Obwohl Emil Maetzels Arbeiten bereits in zahlreichen Museen und privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden sind, hat sein expressives, künstlerisches Schaffen in den letzten Jahren eine ungeahnte Wertschätzung auf den internationalen Kunstmarkt gefunden.

 
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