Müller-Linow, Bruno - Galerie Capriola

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Müller-Linow, Bruno

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Bruno Müller-Linow zählt zu den bedeutendsten Künstlern der »verschollenen Generation«, für die heute der Begriff »expressiver Realismus« gebräuchlich geworden ist.

Biografie


1909 geb. Pasewalk (Pommern), Abitur 1927 in Berlin
1912–1934 Wohnsitz in Berlin, Studium Staatliche Kunstschule. Wichtige Lehrer und Förderer: Willy Jaeckel und Leo von König. Die Verbindungen zu beiden hielten lebenslang. Teilnahme an Ausstellungen der Berliner Sezession. Ankäufe von Bildern durch Max Liebermann für den preußischen Staat und Ludwig Justi für die Nationalgalerie.
1936 Dozent in Lauenburg, wo er Karl Schmidt-Rottluff kennenlernte und mit ihm am Labasee malte. Von ihm war er künstlerisch tief beeindruckt und sie verband eine lebenslange Freundschaft.
1940 Ausstellung in Danzig mit Mitgliedern der Berliner Sezession
1941 Soldat
1942 Stipendium an der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom
1945 Verlust des Ateliers in Lauenburg, Flucht der Familie
1945–1955 Lehrtätigkeit an der Werkkunstschule Braunschweig. Zusammenarbeit mit Sohns, Schiffers, Edzard.
1950 Mitglied der Münchner Sezession
1955–1956 Direktor der Werkkunstschule Trier
1956 Lehrstuhl als Professor für Zeichnen, Malen und Grafik an der Technischen Hochschule in Darmstadt, wo er über seine Emeritierung (1975) hinaus bis 1988 lebte. Die letzten Lebensjahre verbrachte er, zeichnend und malend, in Hochscheid im Hunsrück, wo er 1997 verstarb.

Werke in zahlreichen öffentlichen Sammlungen.

 
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