Wittler, Arrigo - Galerie Capriola

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Wittler, Arrigo

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Der 1918 in Westfalen geborene Maler galt schon sehr früh als begabt und wurde besonders durch seine Mutter gefördert. Er genoss Privatunterricht bei Eberhard Viegener und Christian Rohlfs und studierte ab 1936 an der Akademie in München. Nach dem Krieg verband ihn eine Freundschaft mit Otto Pankok, von dem er künstlerisch sehr partizipierte. Sein Weg begann expressiv und blieb es bis zum Schluss.

Dennoch eröffneten ihn die Studien an Universitäten wie z.B. Heidelberg und der Blick durch das Elektronenmikroskop eine neue Realität, eine Welt, die ihn fasziniert hat und die er künstlerisch zu seinem Thema machte. Akribisch arbeitete er an seinen sehr aufwendigen, in altmeisterlicher Technik gemalten Bildern, und schaffte ein Werk, das in Inhalt und Umfang einmalig ist. Dies bestätigten ihm auch die Erfolge bei Ausstellungen in München, Köln, Zürich, Wien, Zagreb, Belgrad, Tokio, um nur einige Stationen zu nennen.

Aber er blieb dem Expressionismus treu und es entstanden bis zum Schluss, wenn er Lust dazu hatte, wunderbare Bilder in leuchtenden Farben. Portraits, Landschaften und Figürliches hingehaucht, scheinbar mühelos auf die Leinwand gezaubert. Die Arbeiten sind ein Ausdruck seiner Lebensfreude, seiner Neugier und seiner Unabhängigkeit. Er malte Bilder, die ihm gefielen und orientierte sich nicht nach Stilen und unterwarf sich nicht den Zwängen des Kunstmarkts.

Somit ist der Kosmopolit, der Ateliers u.a. auf Ischia und Procida im Golf von Neapel, Tannheimer Tal/Tirol, Meran, München, im Bayerischen Wald und in Norddeutschland hatte, als expressiver Realist zu sehen, ein leidenschaftlicher Maler, ein perfekter Techniker mit expressivem Strich, der den Blick zur Realität, der Realität der Vierten Dimension nie verlor.

Diese Leidenschaft des 2004 in Worpswede verstorbenen Malers und Zeichners ist in seinen Bildern zu sehen: Arbeiten in der Kasein- und Mischtechnik in leuchtenden Farben und mit starkem expressivem Ausdruck, ein wunderbarer Teil des facettenreichen Oeuvres.

Durch Anklicken der Bilder auf der rechten Seite sehen Sie eine Vergrößerung mit weiteren Information zum jeweiligen Bild.

Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Preise auf Anfrage per E-Mail.

Biografische Daten

1918

im westfälischen Kreis Unna geboren, Studium der Kunstgeschichte und Malerei in München
Privatleher: Christian Rohlfs, Eberhard Viegener, Otto Pankok

1947

Rückkehr aus russ. Kriegsgefangenschaft

1952

Atelier auf Procida, später Ischia. 24 Jahre ist der Süden Hauptaufenthaltsort.
Weitere Ateliers in München und Tannheimer Tal/Tirol.
Intensive Kontakte mit der Großindustrie, u.a. mit Bayer Leverkusen, Bosch, Krupp. Arbeiten am Elektronenmikroskop, Protonenbeschleuniger.
Arbeiten an Universitäten, u.a. Heidelberg, Zürich

1972

zieht sich auf das kleine Bauerndorf Matrum im Oldenburger Raum zurück

1982

Ateliers in München, Worpswede, Tannheimer Tal, Bayerischer Wald

1988–2001

Ateliers in der Wesermarsch und in Meran kommen hinzu

2002

Umzug nach Worpswede

2004

in Worpswede verstorben

seit 1966

Ausstellungen u.a. in Zürich, Köln, Wien, München, Belgrad, Zagreb, Tokio, Worpswede, Oldenburg
Kunstpreise, Dokumentarfilme und ein 2001 veröffentlichtes Buch über sein Hauptwerk dokumentieren die Bedeutung des international anerkannten Künstlers

 
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