Wittmann, Karoline - Galerie Capriola

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Wittmann, Karoline

Künstler > M-Z

Ölgemälde und Grafiken

1913 in München geboren, besuchte sie ab 1934 die private Malschule von Moritz Heymann. Sie gehörte ab 1937 zu den wenigen weiblichen Studentinnen an der Münchner Kunstakademie unter Prof. Julius Heß, dessen Meisterschülerin sie wurde. Während eines Bombenangriffs 1944 auf die Münchner Kunstakademie verbrannten nahezu alle bis dahin entstandenen Bilder. Sie begann jedoch nach Abschluss ihres Studium (1945) ihre Laufbahn als freie Malerin und schuf in den Jahren bis 1965 mehr als 335 Ölgemälde, zahlreiche Grafiken und Zeichnungen. 1978 erlag sie der langen Krankheit, die ihr das Arbeiten in den letzten Lebensjahren unmöglich gemacht hatte.

Karoline Wittmann ist Mitbegründerin der GEDOK, war Mitglied des BBK München und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Die alljährliche Präsentation von 1949 – 1960 im Haus der Kunst bei der „Großen Münchner Kunstausstellung“ war ihre Visitenkarte, und schließlich stellte sie auch in Bombay, Neu Dehli und Kalkutta aus. Ihre Bildthemen bestimmen ihren Lebensraum. Stillleben, Portraits, Szenen aus dem Alltag, Zirkus- und Jahrmarktsmotive umfasst ihr Oeuvre. Auch nach ihrem Tod fanden weitere Ausstellungen statt und Ankäufe erfolgten für private und öffentliche Sammlungen, u.a. Stadtbibliothek München, Staatliche Graphische Sammlung München, Schlosspavillon Ismaning, Sammlung Dr. Gerhard Schneider, Sammlung Joseph Hierling, Kunsthalle Schweinfurt. Außerdem erschien 2010 die große Monografie über das Leben der Künstlerin, mehrere Fernsehfilme und zahlreiche Publikationen, sowie eine Videoproduktion von Peter M. Neugart.

 
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